Was in der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft noch vorgeht

W e l e d a   –   w o h i n   ?

 (Direkt zur Unterschrift)

Am Beginn meiner ärztlichen Tätigkeit vor ca. 35 Jahren konnte man mit Weleda-Medikamenten nahezu die komplette Versorgung der Patienten vornehmen, sowohl in der Klinik als auch in der Praxis, es bedurfte kaum der Ergänzung durch Präparate anderer Herstellfirmen und kaum schulmedizinischer Präparate.

Dann begannen die Streichwellen, und mit jeder Streichwelle entstanden größere Lücken, die nur durch erhebliche Anstrengung und Zeitaufwand ausgeglichen werden konnten und können.

Beispielsweise wurden früh schon wichtige und hochwirksame gynäkologische Mittel herausgenommen, dagegen sind die jetzt noch vorhandenen nur schwach und unzureichend wirksam. Mit der letzten Streichung (ca. 2017/18) nahm man unter vielem anderen die blutstillenden Präparate Tormentilla und Capsella bursa-pastoris weg, eine Katastrophe, weil es dafür auch bei anderen Firmen keinen adäquaten Ersatz gibt; Mischpräparate können Einzelpräparate in der Wirkung nicht ersetzen. Verschwunden ist durch Streichung auch das Präparat Agaricus muscarius D 30, ein hervorragendes Mittel für schwere postgrippale Zustände mit meningealer Reizung.

Viele, viele Male in jener Zeit im ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts habe ich versucht, diesbezüglich in echten Gesprächskontakt mit der Weleda zu kommen, ja, wir hatten sogar ein Treffen mit Leitungsmitgliedern erbeten. Aber die (ca. 2009) daran teilnehmenden Weleda-Mitarbeiter erklärten, dass ihnen kein Einflussrecht auf solche Fragen zugestanden wird. Aus welchen wahren Hintergründen und von wem die Streich-Entscheidungen getroffen werden, konnten wir nicht in Erfahrung bringen. Bekannt war lediglich, dass ein – jetzt an entscheidender Stelle stehendes – Mitglied der GAÄD beratend dabei tätig war. Erst später erfuhr ich durch persönliche Begegnung, dass eine kleine Gruppe von Ärzten aus Deutschland und der Schweiz beauftragt waren, die zu streichenden und zu erhaltenden Medikamente zu erarbeiten.

Gleichzeitig konnte man wahrnehmen, wie innerhalb der Weleda eine deutliche Kursänderung stattfand. Unter anderem wurde in den Weleda-Nachrichten von einem Yoga-Kurs für die Mitarbeiter berichtet, und die jetzigen Werbenachrichten, die man regelmäßig als E-mails erhält, liegen auf einem völlig außeranthroposophischen Primitiv-Niveau, so dass man sie schneller wegklickt als man sie angeklickt hat. Der gleiche Niveaumangel gilt auch für die Gestaltung der Geschenkpackungen im Kosmetikbereich.

Zugleich mit der letzten Streichwelle, die angeblich aus Einsparungsgründen stattfand, wurden in mehreren großen europäischen Städten Weleda-Wellness-Zentren (Weleda City Spa) eröffnet. Geld war also ganz offensichtlich vorhanden dafür. Letztere gerieten bald in die Corona-Schließungs-Zeiten und verursachten vermutlich eher erhebliche Kosten anstatt Umsatz-steigerungen zunächst. – Sind das die anderen Geschäftsfelder, in die Weleda investieren bzw. sich ausdehnen will?

Mittlerweile befinden wir uns in der nächsten Streichwelle, die zum Jahresende 2022 vollständig greifen soll. Bei Durchsicht der Streichliste, die ich mir erbeten habe, entdeckte man wieder einige wichtige, unersetzliche, künftig dann fehlende Mittel wie Carbo Betulae D3 für Durchfälle, Phosphor D20 für Herzbeschleunigung und Hamamelis destillata 10%, eine sehr besondere Salbe für einerseits Haemorrhoiden, aber auch als Arnica-Ersatz bei Arnica-Allergikern. Um Fortbestand dieser drei Mittel wird dringend gebeten!!!

Man entdeckte aber etwas noch Gravierenderes: die wortwörtliche Schnaps-Idee der Weleda. Was will das heißen? Es heißt, dass sämtliche Triturationen (Verreibungen, Pulver) außer Handel genommen werden und umgesetzt werden in Tropfenform, einige wenige in Tablettenform. Das mag hilfreich sein bei Laktose-intoleranten Patienten. Aber es heißt, dass man Weleda-Arzneimittel, abgesehen von den Ampullen und einigen wenigen Rh-Dilutionen, vorwiegend nur noch in alkoholischer Darreichungsform erhält, teilweise in nicht gerade geringer Alkoholprozentigkeit. Rudolf Steiner sagt ganz deutlich, dass bei Menschen auf einem geistigen Schulungsweg jeder Tropfen Alkohol sie um Wochen zurückwirft. Und die Kinder, deren Gehirn noch in Entwicklung ist? Die Eltern sind sehr viel bewusster als früher bezüglich der Alkoholwirkung – da werden viele Weleda-Präparate künftig obsolet sein. Gerade für die Menschen, die keine alkoholischen Medikamente möchten, bilden die Triturationen eine so wesentliche Darreichungsform – wobei alternativ natürlich auch Tabletten oder Globuli möglich sind. Dilutionen herzustellen – sofern es nicht Rh-Dilutionen sind, ist natürlich einfacher und zeitsparender als der lange Verreibungs- oder Rührvorgang bei den Triturationen; aber die nahezu völlige Umstellung auf alkoholische Dilutionen entspricht in keiner Weise den Bedürfnissen der Patienten.

Wieder eine extrem anti-anthroposophische Maßnahme, ganz inakzeptabel, und für den Umsatz der Weleda vermutlich nicht sehr förderlich.

Wer trifft inzwischen bei Weleda die Entscheidungen? Mit welcher Zielsetzung? Es darf so nicht weitergehen! Seltsamerweise sind für abstruse Zertifizierungen außerhalb jeglicher Geisteswissenschaft sowie für Gemeinwohlbespendungen bisher offensichtlich ausreichend Gelder vorhanden gewesen, aber für das, wofür Weleda gegründet wurde: für die Herstellung anthroposophischer Arzneimittel scheinbar nicht mehr.

Es ist mir bzw. den Unterzeichnern bewusst, dass die schwierigen Zeitereignisse auch Konsequenzen erfordern. Und der jüngste Umsatzeinbruch der Weleda zeigt das in besonderem Maße. Aber Weleda hat auch versucht, ein immer weniger anthroposophisch orientiertes Gewinnunternehmen zu werden statt ein Unternehmen, das sich (im Sinne der sozialen Dreigliederung) nach dem Bedarf richtet. Stattdessen wird für Märkte produziert, was nach Rudolf Steiner zur Karzinombildung, zu Kulturkrebs führt (GA 153,1997, S. 174). Und wenn man nicht steht zur eigentlichen Aufgabe und Sache, dann dissoziieren die Verhältnisse und die Sache verliert ihre Kraft und Geltung.

Es ist an der Zeit, dass diejenigen ein Mitsprache- und Bestimmungsrecht erhalten, welche die Dinge aus dem anthroposophisch-medizinischen Bedarf heraus anschauen und lenken können und dass wieder entsprechende Mitarbeiter ausgesucht werden. Es bedarf einiger Klarstellungen im bisherigen Dunkel des Wirtschaftens und ein neues Ergreifen aus geistigen Impulsen.

Der entsprechende Gesichtspunkt gilt auch für die zukünftige Trägerschaft der Goetheanum-Weleda-Aktien, die von Sachkompetenz und nicht nur von Funktionärsebene und Schatzmeisterinteresse bestimmt sein sollte.

Die Unterzeichner bitten dringend um eine Neuordnung dieser Verhältnisse und um einen Stop der Umwandlung nichtalkoholischer Arzneimittel in die alkoholhaltige Form bis eine Klärung der Sachlage mit den Unterzeichnern stattgefunden hat.

Weiterhin sollen alle Maßnahmen unterlassen werden, die zum Verlust von Zulassungen führen und eine Wiederaufnahme der industriellen Herstellung verunmöglichen.

Ilona Metz, Pforzheim, Ärztin für Allgemeinmedizin

Anfügung: Nach Fertigstellung des Briefes erreichten mich die Bitten von Kollegen, folgende Präparate dringend zu erhalten:

  1. Gencydo 0,1% Ampullen, da 1%ige nicht jedem Allergiker-Patienten zuzumuten sind. nicht für jeden Allergiker-Patienten geeignet sind.
  2. Ferrum rosatum/Graphites, Tropfen für Kinder mit ständigen Infekten.
  3. Bryonia D6 Ampullen – ein wichtigstes Pneumonie- und Bronchitis-Mittel, für Kinder auch zur Inhalation geeignet. Diese sind bei keiner anderen Herstellfirma mehr erhältlich.

Die Unterschriftensammlung ist abgeschlossen. Insgesamt haben sich über 4.600 Unterzeichner aus 42 Ländern für den Erhalt der Weleda-Heilmittel ausgesprochen. Trotz dieses deutlichen Votums der betroffenen Menschen – darunter viele Ärzte – haben die Verantwortlichen an ihrer Entscheidung festgehalten.

Weitere Informationen sind in den Rundbriefen zu finden.
Zum Rundbrief-Archiv

 

Zur Liste der Unterzeichner

Unbeirrt und fest entschlossen …!

Das Mitgliederforum zu der angeblichen «Kontroverse» um «One Health» am 21. November 2022 am Goetheanum brachte auf den Punkt, was schon durch die Veröffentlichungen in «Das Goetheanum», Nr. 44/22 deutlich geworden war: trotz massiver Bedenken und Kritik hält man am Goetheanum, insbesondere in der medizinischen und der landwirtschaftlichen Sektion, an dem eingeschlagenen Kurs fest: Dieser von der Goetheanum-Leitung beschlossene Weg soll unbeirrt und fest entschlossen weitergegangen werden: Durch eine Kooperation mit ausgesuchten und allgemein (vom Mainstream) anerkannten internationalen Institutionen, soll die Anthroposophie vor Angriffen aus der Politik und von Medien geschützt werden![1]

Bei einer Kontroverse handelt es sich um einen anhaltenden Streit, einen Disput oder eine Debatte.[2] Damit ist also eine Erkenntnisauseinandersetzung gemeint. Da eine solche aber gar nicht stattfindet, sondern längst Tatsachen geschaffen wurden (die Zusammenarbeit mit der WHO und «One Health» ist bereits weit fortgeschritten), kann in dieser Fragestellung (wie in vielen anderen auch), von einer echten Kontroverse gar keine Rede sein. Sehr wohl aber sind Ansichten entstanden, die sehr kontrovers sind. Tatsächlich ist durch einseitiges Handeln bereits ein Konflikt entstanden, der nach dem Phasenmodell von Konflikten (nach Friedrich Glasl) mindestens auf Stufe 3 anzusiedeln ist, insoweit dieKritiker unsachlich diskreditiert werden, auch höher.[3] Dass seitens der Leitung eine ‹Kontroverse› imeigentlichen Sinne einer Erkenntnisauseinandersetzung mit der Mitgliedschaft nicht gewollt wird, kam an diesem Abend sehr deutlich zum Ausdruck.

Das Interesse an dem Mitgliederforum war erwartungsgemäss gross, ca. 130 Menschen waren gekommen: Von der der Goetheanum-Leitung waren Matthias Girke, Ueli Hurter, Justus Wittich, Georg Soldner und die zukünftige Co-Leiterin der Medizinischen Sektion, Marion Debus, anwesend.

Im Kern ging es um die unterschiedlichen Einschätzungen der moralischen, ethischen, politischen und okkulten Hintergründe und Ziele dieser Organisationen bzw. Bewegungen (insbesondere die mit «One Health» verbundenen Organisationen wie die WHO), deren Lauterkeit nicht nur in unseren Kreisen stark in Frage gestellt wird: Sind es ehrlich am Menschheitswohl orientierte Ziele, die verfolgt werden oder stehen doch im Hintergrund die politischen und okkulten Weltbeherrschungsabsichten derjenigen Kreise, auf die Rudolf Steiner immer wieder hingewiesen hat und deren Absichten  auch exoterisch bekannt sind, da diese konkret geäussert wurden? Darauf wurde bereits im Vorfeld mehrfach hingewiesen.1 Auch wenn diese Aspekte nur am Rande ausgesprochen wurden, waren sie letztlich in der Debatte massgeblich.

Der Abend war geprägt von Rechtfertigung und Verteidigung des vom Goetheanum eingeschlagenen Weges. In seinem Eingangsstatement versuchte Georg Soldner den Begriff «One Health» von dem Zusammenhang mit der WHO zu lösen: es handele sich dabei um einen allgemeinen Begriff aus der Wissenschaftswelt, unter dem das Thema Gesundheit weltweit in den verschiedenen Disziplinen diskutiert würde. Man konnte den Eindruck gewinnen, als habe die WHO mit «One Health» gar nichts zu tun. Das allerdings konnte nicht überzeugen (eine einfache Recherche im Internet bringt mehr oder weniger unmittelbar den Zusammenhang von «One Health» mit den internationalen Organisationen zum Vorschein, insbesondere mit der WHO) und es wurden dieser Aussage entsprechende Zitate entgegengestellt. Auch der Versuch, die WHO aus ihren fragwürdigen Zusammenhängen, den wirklich im Hintergrund stehenden Absichten und Zielen, zu einer rein internationalen, wissenschaftlichen Plattform ‹weisszuwaschen›, konnte nicht überzeugen, denn auch diese Behauptungen konnten einschlägig widerlegt werden: durch eine Verlautbarung der WHO, aus der sowohl die enge Verbindung zu «One Health» als auch die politischen Ziele bis hin zur Kontrolle der Bevölkerung eindeutig hervorgehen.[4] Aber noch schlimmer als die WHO seien in der Pandemie die Nationalstaaten gewesen, die die von der WHO (offiziell) empfohlenen Maßnahmen noch verstärkt hätten, so Georg Soldner. Es war zwar das Eingeständnis, dass die WHO doch auch eine problematische Seite habe, noch schlimmer aber seien die Nationalstaaten.

Nicht zu erkennen war, dass er sich auf die geäusserten Bedenken einlassen konnte. Hinzu kam, dass er denjenigen, die in der Übertragung nationaler Souveränitätsrechte an supranationale Organisationen (wie zum Beispiel der WHO) und in der Zusammenarbeit mit diesen ein Problem sehen, vorwarf, sie würden grundsätzlich internationale Zusammenarbeit ablehnen. Und sie würden für den nationalen Einheitsstaates plädieren. Vorwürfe ohne jede Grundlage.

Wie tief die entstandenen Gräben inzwischen geworden sind, kam in folgender Aussage zum Ausdruck: Georg Soldner sah für eine sachliche Diskussion dieser Fragen keine gemeinsame, wissenschaftliche Basis. Bei dem, was von den Kritikern vorgebracht wurde, handle es sich lediglich um Vorstellungen, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun hätten.

Leiden denn alle, die hier Bedenken haben und diese auch begründen können, unter Realitätsverlust? In diesem Fall wäre in der Tat jede Diskussion aussichtslos. Insofern war Georg Soldners klare Reaktion auf die Frage, ob eine derartig schwerwiegende Entscheidung (die Kooperation mit diesen internationalen Institutionen) mit der Mitgliedschaft nicht hätte vorgängig besprochen werden müssten, konsequent: Nein, das sei nicht der Fall: Entscheidungen über die Ausrichtung der Medizinischen Sektion lägen im Bereich des freien Geisteslebens und eine Besprechung, oder gar eine Abstimmung mit der Mitgliedschaft, käme gar nicht infrage. Ein aristokratisches Verständnis von freiem Geistesleben! So reklamiert Georg Soldner für sich als Sektionsleiter freies Geistesleben – um dieses Andersdenkenden absprechen zu können.

Er stand ziemlich allein da, seitens der Anwesenden unterstützte ihn hierin niemand. Auch die ärztlichen Kollegen, die das Wort ergriffen hatten, widersprachen dem ungebremsten Vorgehen vehement. Nur Ueli Hurter äusserte sich bezüglich «One Health» positiv. Er stellte seinem Beitrag voran, dass dieser naiv klingen könnte und beschrieb dann, wie er für sein Erleben der Ganzheit eines biologisch-dynamischen Hoforganismus in den Worten «One Health» einen stimmigen Ausdruck gefunden habe.

Matthias Girke, Justus Wittich und die zukünftige Sektionsleiterin, Marion Debus, schwiegen – oder kamen nicht zu Wort?

Man mag es positiv ansehen, dass der Abend gesittet verlief, dass die sicher vorhandenen emotionalen Reaktionen unter der jeweils persönlichen Kontrolle blieben. Eine Annäherung, oder auch nur ein wenigstens anfängliches Verständnis für die vorgebrachten Bedenken, war nicht zu erkennen.

Wie allerdings die offenbaren Gräben überwunden werden können, wenn alle Argumentation abprallen, als gar nicht auf Tatsachen gegründet abqualifiziert werden und den Kritikern Aussagen unterstellt werden, die sie gar nicht getätigt haben, ist nicht erkennbar. Erkennbar war allerdings, dass der eingeschlagene Weg fortgesetzt werden soll, unbeirrt und fest entschlossen!

Thomas Heck

[1] Diese und weitere Aussagen beziehen sich inhaltlich auf Beiträge aus «Was in unserer Gesellschaft noch vorgeht», u.a. Ausgaben 44, 46 und 47. www.wtg-99.com, Rundbrief-Archiv.

[2] Siehe Wikipedia.

[3] Vielfach im Internet zu finden, z.B. https://de.wikipedia.org/wiki/Phasenmodell_der_Eskalation.

[4] https://www.who.int/news-room/questions-and-answers/item/one-health und weiter ausführlich:

https://www.who.int/publications/i/item/9789240059139. Weitere Hinweise in den in Fussnote 1 genannten Publikationen.

«One Health»- «One World» – «One World Government»

Das Ende des ethischen Individualismus?

Unübersehbar ist die Entwicklung zu immer mehr überstaatlich agierenden Institutionen, denen zunehmend Aufgaben übertragen werden, die eigentlich in den Bereich der Souveränität selbständiger Staaten gehören. Begründet wird diese Entwicklung damit, dass die vielfältig bestehenden humanen, sozialen und ökologischen Probleme nur auf globaler Basis gelöst werden könnten. So ist im Laufe der Jahrzehnte ein riesiges, undurchsichtiges und unübersehbares globales Netzwerk von Organisationen, Instituten, Stiftungen, Think Tanks (Übersetzung von Tanks = Panzer!), NGOs uvm. entstanden, welche immer mehr Einfluss nehmen auf das Weltgeschehen – ohne demokratische Legitimation und Kontrolle. Diese Netzwerke bilden eine perfekte Grundlage für eine neue Weltordnung, eine Weltregierung. Dass eine solche Entwicklung angestrebt wird, ist inzwischen nicht nur offensichtlich, sondern auch vielfach geäussert worden («New Worldorder und Weltregierung», Seite 4). Als Verschwörungstheorie kann dies nun wirklich nicht mehr diskreditiert werden. Die bekanntesten Institutionen in diesem Zusammenhang sind wohl die EU, die WHO, der Internationale Währungsfond, die Weltbank, die UNO mit ihren zahlreichen Ablegern, die NATO und viele mehr. So befinden wir uns heute weltweit in einem Prozess, an dessen Ende auch die scheindemokratischen Verhältnisse abgeschafft sein werden und an deren Stelle die Aristokratisierung treten wird, von der Rudolf Steiner bereits 1905 sprach, wie bereits in Rundbrief 43 ausgeführt wurde. Auch er wies darauf hin, dass eine Weltherrschaft angestrebt würde.[1]

«Europa soll so eingerichtet werden, dass die kommerziell-universale Monarchie begründet werden kann. Diese Einteilung von Europa, welche sich da ergibt, ist wohl dazu geeignet, die kommerzielle Weltherrschaft zu begründen. Zur Begründung der kommerziellen Weltherrschaft ist es nicht nötig, auch immer gleich die Territorien unmittelbar anzustreben. Will man nämlich eine kommerziell-industrielle Weltherrschaft begründen, so muss man das Hauptgebiet, auf das es ankommt, zunächst in zwei Teile teilen. Wir haben es also zu tun mit einer Zweispaltung der Welt, und es handelt sich darum, dass diese Zweispaltung der Welt so durchgeführt werde, dass man der Welt sagen kann: Wir wollen den Frieden haben und sind nur für den Frieden.»[2]

Zu diesem Netzwerk gehört auch «One Health», ein «ganzheitliches» Konzept, um die Gesundheit von Mensch, Tier und Ökosystem global und nachhaltig ins Gleichgewicht zu bringen. Der Zusammenhang mit diesem Netzwerk wird offensichtlich, wenn man sich vergegenwärtigt, von welchen Organisationen dieses Konzept getragen wird (siehe «One Health, Seite 4»). An vorderster Stelle steht die Weltgesundheitsorganisation und es sei nur am Rande darauf hingewiesen, dass diese beteiligten Organisationen auf der Spendenliste der Bill und Melinda Gates Foundation (BMGF) mehrfach zu finden sind.[3]

Der Grundgedanke, die Gesundheit von Mensch, Tier und Ökosystem gleichzusetzen, mag vordergründig plausibel klingen, ist jedoch aus anthroposophischer Sicht ein fragwürdiger Ansatz, denn Gesundheit und Krankheit haben für die individuelle Entwicklung des Menschen eine gänzlich andere Bedeutung als Gesundheit für Tier, Pflanze und Umwelt. Diese Gleichsetzung in dem «One Health»-Konzept entspricht durchaus den Zielen, die mit dem durch das World Economic Forum (WEF) propagierten «Great Reset» verfolgt werden. Demnach wird sich der Einzelne dem zu unterwerfen haben, was nach allgemein geltender materialistisch orientierter Naturwissenschaft allgemein für das Vernünftige und Richtige angesehen werden wird. So werden offensichtlich von diesen Organisationen Verhältnisse angestrebt, die der 3. nachatlantischen Kulturepoche entsprechen:

«Die Menschheit strebt im Anfang der Kulturzustände nach Entstehung sozialer Verbände; dem Interesse dieser Verbände wird zunächst das Interesse des Individuums geopfert; die weitere Entwicklung führt zur Befreiung des Individuums von dem Interesse der Verbände und zur freien Entfaltung der Bedürfnisse und Kräfte des Einzelnen.»[4]

Die aktuellen Bestrebungen dieser übernationalen Organisationen laufen auf eine Renaissance des Kant’schen Imperativs hinaus: «Handle so, dass die Grundsätze deines Handelns für alle Menschen gelten können.» Die Konsequenz daraus: «Dieser Satz ist der Tod aller individuellen Antriebe des Handelns. Nicht wie alle Menschen handeln würden, kann für mich maßgebend sein, sondern was für mich in dem individuellen Falle zu tun ist.»[5]

Zum Schutz der Anthroposophie?

Zum Schutz vor Angriffen gegen die Anthroposophie werden seitens der Leitenden unserer Institutionen zunehmend Bezüge und Allianzen zu nicht-anthroposophischen Bewegungen propagiert, gesucht und eingegangen. Dies wurde u.a. an der diesjährigen Generalversammlung mehrfach zum Ausdruck gebracht.

«Bei den exemplarischen Darstellungen aus der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft sprach Peter Selg über die Arbeit der Allgemeinen Anthroposophischen Sektion. Dabei empfahl er mit Bezug auf Martin Buber, Anthroposophie mit ihr nahestehenden Strömungen und Persönlichkeiten zu verbinden. Das würde sie schützen, denn den jüdischen Philosophen beispielsweise würde man nicht ins Visier nehmen.»[6]

«Es wird so sein, dass dieses Jahr Weleda und Wala viel von ihren Fertigarzneimitteln streichen müssen; wir erleben schmerzhafte Verluste, wir erleben eine grosse Krise, wir erleben aber auch neues Interesse und wachsende Begeisterung für die Möglichkeiten, die unsere Medizin bietet im Einklang mit einer neuen Bewegung für ‹planetarische Gesundheit› und ‹One Health› […].» Georg Soldner an der GV 2022.[7]

Über die Spenden in Höhe von 3 x 65.000 $ an die WHO für die gemeinsame Entwicklung von Ausbildungsstandards wurde bereits berichtet.[8] Aber auch weitergehende Absichten bestehen bzw. haben zumindest bestanden:

«WHO-Anerkennung angestrebt
Vertreter der World Health Organisation (WHO) haben sich Ende letzten Jahres [2018] im Berliner Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe zu einer dreitägigen Konferenz getroffen. Dabei ging es um das Anerkennungsverfahren der Anthroposophischen Medizin als Integratives Medizinsystem der WHO. Dieses Jahr soll daran gearbeitet werden. die verschiedenen anthroposophischen Ausbildungscurricula mit den WHO-Anforderungen weiter abzugleichen. Angestrebt wird, möglichst im Jahr 2020 die WHO-Anerkennung der Anthroposophischen Medizin als Integratives Medizinsystem zu erlangen.»[9]

Anstatt der Anthroposophie bzw. der Anthroposophischen Medizin wurde in dem Geschäftsbericht 2021 der Weleda «One Health» in den Mittelpunkt gestellt – neben der B Corp Zertifizierung mit ähnlichem Hintergrund. (Siehe Abbildung Seite 1. Ausführlicher wird auf den Geschäftsbericht in einer nächsten Ausgabe eingegangen werden.)

Letztlich muss die Frage erlaubt sein, ob die erkennbaren Strategien zum Schutz der Anthroposophie und der anthroposophischen Institutionen sinnvoll und wahrhaftig sind, ganz abgesehen davon, ob dieses Vorgehen überhaupt von der Mitgliedschaft wirklich mitgetragen wird. Aber kann denn überhaupt so ein wirksamer Schutz erreicht werden? Wird nicht die anthroposophische Substanz verleugnet, wenn man sich mit Bewegungen verbindet, denen die Paradigmen einer materialistisch gesinnten Naturwissenschaft zugrunde liegen? Ist dieses Vorgehen vergleichbar mit dem, was Rudolf Steiner an der Weihnachtstagung als «verlogen» bezeichnet hatte?[10]

«Man muss den Leuten zuerst die Praxis der Heilmittel zeigen, man muss ihnen zeigen, dass das richtige Heilmittel sind, dann werden die Leute das kaufen. Dann werden sie später einmal erfahren, da stecke die Anthroposophie dahinter, und dann werden Sie auch da an die Anthroposophie herankommen. – Wir müssen den Mut haben, solch ein Vorgehen verlogen zu finden. Erst wenn wir den Mut haben, solch ein Vorgehen verlogen zu finden, es innerlich verabscheuen, dann wird Anthroposophie ihren Weg durch die Welt finden. Und in dieser Beziehung wird schon gerade das Wahrheitsstreben dasjenige sein, was in der Zukunft von Dornach hier ohne Fanatismus, sondern in ehrlicher, gerader Wahrheitsliebe verfochten werden soll.»

Darüber mag jeder selber urteilen.

Auf Seite 4 finden Sie Ausführungen zu den Hintergründen von «One Health» von Kirsten Juel und Roland Tüscher, den Herausgebern der Zeitschrift «KERNPUNKTE», in der dieser Artikel zuerst erschienen ist (Ausgabe 7/2022).[11] Für weitere Informationen sei auf die Ausführungen verwiesen, die auf der Internetseite von Lorenzo Ravagli erschienen sind: «One Health – eine totalitäre Vision»[12], «Wem dient One Health»[13] und «One Health als trojanisches Pferd»[14]

Thomas Heck

Den vollständigen Rundbrief können Sie hier herunterladen: Link

[1]  Z. B. in GA 181, 9. April 1918, GA 174b, 21. März 1921, GA 174, 15. Jan. und 22. Jan. 1917.

[2]  GA 174, 1983, S. 162.

[3]https://www.gatesfoundation.org/about/committed-grants

[4]  GA 31, 1989, S.255.

[5]  GA 4, 1995, S. 159.

[6]  «Anthroposophie weltweit» 5/22, Bericht von der Generalversammlung von Wolfgang Held.

[7]  Zitiert nach «Ein Nachrichtenblatt», 14/2022.

[8]  «Ein Nachrichtenblatt», 14/2022 und «Merkurstab» 1/2022.

[9]  «Anthrosana», Ausgabe Frühling 2019.

[10]  GA 260, 1994, S. 279.

[11]  Internetseite: www.kernpunkte.com

[12]https://anthroblog.anthroweb.info/2022/one-health-eine-totalitaere-vision/

[13]https://anthroblog.anthroweb.info/2022/wem-dient-one-health/

[14]https://anthroblog.anthroweb.info/2022/one-health-als-trojanisches-pferd/

Initiative zur Statutenrevision der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft (AAG)

Die Mitgliedschaft war seit 1925 über viele Jahrzehnte davon überzeugt, es handle sich bei der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft um die von Rudolf Steiner an der Weihnachtstagung 1923/24 gegründete Gesellschaft. Dieser Annahme lagen Irrtümer über das damalige Geschehen zugrunde, die jetzt auch offiziell als solche anerkannt sind und deren Aufarbeitung begonnen hat. Denn tatsächlich handelt es sich bei der AAG um den am 8. Febr. 1925 umbenannten „Verein des Goetheanum Freie Hochschule für Geisteswissenschaft“, der bereits 1913 zur Vermögensverwaltung und nicht als Mitgliedergesellschaft gegründet wurde.

(Der gesamte Text inkl. einer Herleitung aus der aktuellen Statutenversion und entsprechenden Kommentierungen kann hier als PDF-Dokument heruntergeladen werden.)

Weiterlesen

Die Krise der AAG, ihre Tragweite und Möglichkeiten der Bewältigung

«Die Anthroposophische Gesellschaft muss Menschen vereinigen, die sich heute als den Kern von dem fühlen, was immer weitere und weitere Kreise ziehen muss in der Zivilisation der Menschheit, damit die Fortschrittsentwickelung der Menschheit wirklich geschehen könne und das Erdenleben nicht verfalle.»  Rudolf Steiner, 2. Mai 1923

Angesichts der weltweit bestehenden Probleme und Krisen, wie z.B.

  • Umwelt und Klima
  • Terrorismus
  • Sicherheit und Verteidigung
  • Wirtschafts- und
  • Digitalisierung
  • Weltfinanzen
  • Gesundheit

wird immer und immer wieder mantrenartig wiederholt, dass diese Probleme nur international bzw. global gelöst werden können. Die Folge: Eine immer weiter sich ausdehnende Aushöhlung der bereits fragwürdigen repräsentativen Demokratie, indem nationale Souveränitätsrechte an supranationale Institutionen und Organisationen übertragen werden. Diese sind in aller Regel demokratisch nicht legitimiert, sondern werden von kleinen – zum Teil unbekannten – Eliten bzw. Oligarchen beherrscht, die den pharmazeutisch-militärisch-finanziell-digitalen Komplex bilden. So tritt immer weiter zunehmend an die Stelle einer zeitnotwendigen Demokratisierung und Liberalisierung eine Aristokratisierung der politischen Weltverhältnisse, der sich die nationalen Verhältnisse unterzuordnen haben – eine brutale Aristokratisierung,[1] wie von Rudolf Steiner bereits 1905 vorhergesagt wurde.

Was wir heute erleben ist nichts anderes, als das, was er 1917 mit Bezug auf den ersten Weltkrieg beschrieben hatte:[2]

«Tonangebend ist eine Gruppe von Menschen, welche die Erde beherrschen wollen mit den Mitteln der beweglichen kapitalistischen Wirtschaftsimpulse. Zu ihnen gehören alle diejenigen Menschenkreise, welche diese Gruppe imstande ist, durch Wirtschaftsmittel zu binden und zu organisieren. Das Wesentliche ist, dass diese Gruppe weiß, in dem Bereich des russischen Territoriums liegt eine im Sinne der Zukunft unorganisierte Menschenansammlung, die den Keim einer sozialistischen Organisation in sich trägt. Diesen sozialistischen Keimimpuls unter den Machtbereich der antisozialen Gruppe zu bringen, ist das wohlberechnete Ziel. Dieses Ziel kann nicht erreicht werden, wenn von Mitteleuropa mit Verständnis eine Vereinigung gesucht wird mit dem östlichen Keimimpuls. Nur weil jene Gruppe innerhalb der angloamerikanischen Welt zu finden ist, ist als untergeordnetes Moment die jetzige Mächtekonstellation entstanden, welche alle wirklichen Gegensätze und Interessen verdeckt. Sie verdeckt vor allem die wahre Tatsache, dass um den russischen Kulturkeim zwischen den angloamerikanischen Plutokraten und dem mitteleuropäischen Volke gekämpft wird. In dem Augenblicke, in dem von Mitteleuropa diese Tatsache der Welt enthüllt wird, wird eine unwahre Konstellation durch eine wahre ersetzt. Der Krieg wird deshalb solange in irgendeiner Form dauern, bis Deutschtum und Slawentum sich zu dem gemeinsamen Ziel der Menschenbefreiung vom Joche des Westens zusammengefunden haben.

Es gibt nur die Alternative: Entweder man entlarvt die Lügen, mit der der Westen arbeiten muss, wenn er reüssieren will, man sagt: Die Macher der angloamerikanischen Sache sind die Träger einer Strömung, die ihre Wurzeln in den Impulsen hat, die vor der Französischen Revolution liegen und in der Realisierung einer Weltherrschaft mit Kapitalistenmitteln besteht, die sich nur der Revolutionsimpulse als Phrase bedient, um sich dahinter zu verstecken – oder man tritt an eine okkulte Gruppe innerhalb der angloamerikanischen Welt die Weltherrschaft ab, bis aus dem geknechteten deutschslawischen Gebiet durch zukünftige Ströme von Blut das wahre geistige Ziel der Erde gerettet wird.»

An dieser globalen Zentralisierung, die immer weiter betrieben wird und letztlich insbesondere durch die Digitalisierung und die transhumanistischen Bestrebungen in eine Vertierung und Versklavung der Menschheit führen wird, kann und wird sich nur dann etwas ändern, wenn aufgrund von Initiativen aus der Bevölkerung heraus dieser Entwicklung Einhalt geboten und damit die Verantwortung für das eigene und das gemeinsame Schicksal (und das der Menschheitsentwicklung?) übernommen wird.

Auf keinem anderen Wege!

«Denn herrschen muss in der Zukunft nicht eine Regierung, sondern die ganze breite Masse des Volkes. Die Regierung muss regieren und lernen, wie man regiert, wenn tatsächlich die ganze breite Masse des Volkes herrscht.»[3]

«Dass Demokratie restlos das Völkerleben durchdringen muss, sollte eine selbstverständliche Erkenntnis für alle sein, die einen offenen Sinn für das geschichtlich Gewordene haben.»[4]

Diese Notwendigkeit ist jedoch keineswegs mit den heute existierenden einheitsstaatlichen Formen erfüllt, denn die «repräsentative Demokratie» wurde in Wirklichkeit als Mittel «zur Verhinderung von Demokratie» eingeführt.[5] Dies steht nicht im Widerspruch zu der Aussage, dass die Verwirklichung der Dreigliederung eine michaelische  Notwendigkeit ist:

«Der alte Einheitsstaat [ist] als solcher, ganz gleichgültig welche Verfassung, welche Struktur er hat, ob er Demokratie oder Republik oder Monarchie oder irgendetwas ist, wenn er Einheitsstaat ist, wenn er nicht dreigeteilt ist, der Weg ist zur ahrimanischen Inkarnation.»[6]

Was hat das mit unseren Gesellschaftsverhältnissen zu tun?

Sehr viel, wie schon aus den zuvor genannten Zitaten hervorgeht:

Wem, wenn nicht einer organisierten Anthroposophenschaft, käme die Aufgabe zu, dass z.B. gerade jetzt «von Mitteleuropa mit Verständnis eine Vereinigung gesucht wird mit dem östlichen Keimimpuls?» Damit «diese Tatsache der Welt enthüllt» und damit «eine unwahre Konstellation durch eine wahre ersetzt» wird und nicht «der Krieg solange in irgendeiner Form» fortgesetzt werden muss, «bis aus dem geknechteten deutschslawischen Gebiet durch zukünftige Ströme von Blut das wahre geistige Ziel der Erde gerettet wird?»

Aber bleiben wir zunächst bei unseren eigenen Verhältnissen:

Können wir ernsthaft erwarten, dass Anthroposophie zivilisatorisch wirklich heilend wirksam werden und sich in der Welt etwas zum Positiven wenden kann, solange wir selber nicht in der Lage sind, in unseren eigenen Verhältnissen angemessene und zeitgemässe soziale Gestaltungen zu verwirklichen? Müssen wir dies nicht zumindest ernsthaft versuchen?

Und kann man ernsthaft erwarten, dass sich Menschen von den Möglichkeiten der Dreigliederung überzeugen lassen, solange in der Organisation, die – ob es einem gefällt oder nicht – die Anthroposophie in der Welt repräsentiert, einheitsstaatsähnliche Verhältnisse herrschen? Ein freies Geistesleben nicht ermöglicht wird? Das Geschehen in der Gesellschaft von einer kleinen, nicht durch die Mitgliedschaft legitimierten Gruppe beherrscht wird? Und dies auch noch von der Mitgliedschaft akzeptiert wird?

So finden wir eben mit Blick auf die entstehenden totalitären Machtverhältnisse in unseren Gesellschaftsverhältnissen Parallelen, die auch als ‹Vorbild› für das aktuelle Weltgeschehen betrachten werden können. Aktuell ist deutlich: Wir haben eine Gesellschaftsleitung, die sich in ihrem aristokratischen Führungsanspruch auf Rudolf Steiner beruft (Initiativ-Vorstand, Kooption …). Diese, seit Jahrzehnten bestehende aristokratische Führung wurde durch die Einrichtung der Goetheanum-Leitung 2012 weiter manifestiert, welche von der Mitgliedschaft nicht legitimiert und dieser gegenüber nicht rechenschaftspflichtig ist. Es war der Wunsch der Gesellschafts-Leitung, mit der Konferenz der Landesrepräsentanten ein weiteres solches Organ zu etablieren: Ein ebenfalls nicht durch die Mitgliedschaft legitimiertes Organ mit unklaren Aufgaben und Befugnissen und ohne Rechenschaftspflicht. Diesem Ansinnen wurde an der Generalversammlung 2022 von  der anwesenden Mitgliedschaft eine klare Absage erteilt.

Wir sollten die Art und Weise, wie wir unsere sozialen Verhältnisse regeln und was in unserer Gesellschaft geschieht in ihrer Wirkung auf das Weltgeschehen nicht zu gering schätzen. Selbstverständlich ist diese Wirkung nicht auf einer rein äußeren Ebene zu suchen. Rudolf Steiner wies 1923 darauf hin, dass die Anthroposophische Gesellschaft eine Art Vortrupp dessen sein solle, «was einfach aus der Notwendigkeit der Zeitverhältnisse heraus immer weitere Ausbreitung gewinnen muss.» Angesichts der allgemeinen Tendenz, Grundrechte abzubauen und Souveränitätsrechte an supranationale, nicht demokratische Organisationen zu übertragen, wäre es eine falsche Geste gewesen, in ähnlicher Weise in unserer Gesellschaft ein weiteres Leitungsorgane zu bilden, wie es von der Gesellschafts-Leitung an der Generalversammlung 2022 gewünscht wurde. Wirklich Not-wendende Veränderungen der heutigen menschen- und freiheitsverachtenden Bestrebungen werden und können nur von der Basis, von einzelnen Individualitäten ausgehen, welche sich in zeitgemässen Formen zu gemeinsamen Initiativen vereinen. Dies gilt gewiss im Besonderen für die Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft, denn unsere eigenen Verhältnisse können keinesfalls als vorbildlich gelten.

«… das Wichtigste für die Zukunft wird geschehen durch die Tüchtigkeit des einzelnen menschlichen Individuums.»[7] 

Auch wenn hier zunächst die inneren Angelegenheiten in unserer Gesellschaft angesprochen werden, wird nicht übersehen, dass gerade aus den Leitungs-Kreisen seit Jahren eine Entwicklungsrichtung  verfolgt wird, die nicht anders als eine Anpassung an den ‹Mainstream› bezeichnet werden kann. Darauf wird noch zurückzukommen sein.

Angesichts unserer gesamten Verhältnisse scheint es gerade jetzt, 3 x 33 Jahre nach der Weihnachtstagung, dringend notwendig – und eben auch an der Zeit – aus der Mitgliedschaft heraus Verantwortung und Initiative zu ergreifen, für unsere Gesellschaft, für ein gemeinsames Aufgabenbewusstsein, für die zivilisatorische Aufgabe der Anthroposophie. Aus solcher Initiative sollte sich ein Mitgliederorgan bilden können, als Partner der Leitung auf Augenhöhe und es könnte möglich werden, die entstandenen Gegensätzlichkeiten aufzulösen. Damit würde auch denjenigen eine Teilnahme am Gesellschaftsgeschehen möglich werden, die sich heute nicht repräsentiert fühlen können. Es könnte real werden, was 2011 aus rein taktischen Gründen von Paul Mackay und Bodo von Plato versprochen wurde, aber gar nicht beabsichtigt war: «Gern möchten wir die Zusammenarbeit der Mitglieder mit den Verantwortungsträgern verstärken, sodass die Gesellschaft zum Partner des Vorstands wird und sich nicht als Gegenüber versteht.»[8]

Eine solche Initiative benötigt zur Bildung einerseits genügend Rückhalt in der Mitgliedschaft, andererseits ist ein gemeinsames Verständnis der Aufgaben und der Probleme in der Gesellschaft Voraussetzung für eine gedeihliche Entwicklung.

Die Anthroposophische Gesellschaft befand sich 1923 in einer existenziellen Krise, sie stand vor dem endgültigen Zerfall. Rudolf Steiner versuchte die Mitglieder durch einen Rückblick auf die Entwicklung zu einer Selbstbesinnung und zur Selbsterkenntnis auf gesellschaftlicher Ebene zu führen – als Voraussetzung, damit eine Konsolidierung bzw. ein Neugriff hätte möglich werden können.

«Und das ist es, um was ich ja in erster Linie immer wieder und wiederum jetzt unsere Freunde bitte, weil wir dringend vor der Notwendigkeit heute stehen: die Gesellschaft zu einem aktiven, in der Welt wirkenden Wesen zu machen. Das brauchen wir, meine lieben Freunde. Es wäre natürlich höchst wünschenswert, dass das Zentrum in Dornach nicht verfiele, sondern dass sich Freunde fänden, die da Hilfe leisten.»[9]

Wie damals, 1923, ist es auch heute notwendig, in aufrichtiger und vorurteilsfreier Ehrlichkeit die Gesellschaftsproblem zu benennen und aufzuarbeiten, «so dass gerade nach dieser Richtung nicht immer bloß über die Dinge hinweggeredet wird, sondern dass durch Einsicht in die Fehler, durch eine scharfe Beurteilung der Fehler erkannt werde, was in der Zukunft getan werden muss»,[10] denn nur auf «der konkreteren Erkenntnis desjenigen, was mangelhaft ist, [könne] zu einer Gestaltung des Positiven geschritten» werden, so Rudolf Steiner 1923.[11]

Zur Bewältigung der aktuellen Krise – 3 x 33 Jahre nach 1923 – bedarf es ebenfalls eines gemeinsamen Bewusstseins über die Entwicklungen, die Geschichte und die Aufgabe unserer Gesellschaft, insbesondere auch über die problematischen Aspekte.

Mit dem Vortrags- und Gesprächsangebot (siehe Anzeige) soll ein Beitrag zur Entwicklung zukünftiger Gestaltungen geleistet werden, um Bilder und Perspektiven für eine zeitgemässe soziale Gestaltung unserer Gesellschaftsverhältnisse zu entwickeln, Initiative zu ergreifen und zu fördern. Heute, so unsere Überzeugung, kann die hier nochmals zitierte Aufgabenstellung nur dann erfüllt werden, wenn sie initiativ aus der Mitgliedschaft heraus ergriffen und ermöglicht wird:

«Die Anthroposophische Gesellschaft muss Menschen vereinigen, die sich heute als den Kern von dem fühlen, was immer weitere und weitere Kreise ziehen muss in der Zivilisation der Menschheit, damit die Fortschrittsentwickelung der Menschheit wirklich geschehen könne und das Erdenleben nicht verfalle.»[12]

Auf anderem Wege kann kein Gegengewicht geschaffen werden gegenüber den zahlreichen Organisationen und Vereinigungen, die den Widersacherimpulsen dienen. Auf die Notwendigkeit einer entsprechenden Gemeinschaftsbildung wies Rudolf Steiner bereits 1905 hin:

«Vereinigung bedeutet die Möglichkeit, dass ein höheres Wesen durch die vereinigten Glieder sich ausdrückt. … So sind die menschlichen Vereinigungen die geheimnisvollen Stätten, in welche sich höhere geistige Wesenheiten herniedersenken, um durch die einzelnen Menschen zu wirken, wie die Seele durch die Glieder des Körpers wirkt. … Zauberer sind die Menschen, die in der Bruderschaft zusammen wirken, weil sie höhere Wesen in ihren Kreis ziehen. … Der Zukunft obliegt es, wieder Bruderschaften zu begründen, und zwar aus dem Geistigen, aus den höchsten Idealen der Seele heraus.»[13]

Folgende Themen sollen behandelt werden:

  • Die Krise der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft.
  • Zusammenhänge im Welt- und Gesellschaftsgeschehen in Bezug auf die Gründungsjahre der Anthroposophischen Gesellschaft (1902 – 1912 – 1923) im 33-Jahres-Rhythmus.
  • 1923 – 2022 – Okkulte Hintergründe im Weltgeschehen.
  • Die Vorgeschichte der anthroposophischen Bewegung und der Dreigliederung insb. im 18. und 19. Jahrhundert als Voraussetzung für Rudolf Steiners Wirken.
  • Entwicklung der Gesellschaft bis 1923. Hintergründe und Risiken der Weihnachtstagung.
  • Parallelen zum heutigen Gesellschafts- und Weltgeschehen.
  • Die besondere Sozialgestalt der Weihnachtstagungs-Gesellschaft.
  • Aspekte zu einer zeitgemässen Sozialgestalt unserer Gesellschaft aus dem Geiste der Weihnachtstagung.
  • Zur aktuellen Situation, Berichte und Gespräch: u.a. Weleda – Covid und die Med. Sektion – Konsequenzen aus der Konstitutionsfrage.
  • Mitglieder-Initiativen zur GV 2023: Statutenaktualisierung, Bildung eines Mitglieder-Organs, Gestaltung der Generalversammlungen u.a.

Thomas Heck

Aktuelle Termine

[1] GA 93, S. 126.

[2] Manuskript zu den Hintergründen des Kriegsgeschehens teilweise veröffentlicht unter dem Titel «Der Kampf um den russischen Kulturkeim» in: Der Europäer, 3. Jg. Nr. 5 (März 1999), S. 3 (Manuskript Archiv Perseus Verlag), hier wiedergegen nach GA 173c.

[3] GA 331, S. 36, 8. Mai 1919.

[4] «Soziale Zukunft», Zürich, 1. Jahrg., «Die Dreigliederung des sozialen Organismus, die Demokratie und der Sozialismus, 1. Heft, Juli 1919.» Heute in GA 24, S. 201.

[5] Thomas Heck, « … am Grabe aller Zivilisation?», www.wtg-99.com/Rundbrief_32, Seite 5.

[6] GA 191, S. 213.

[7] Rudolf Steiner, GA 185a, 2017, S. 148.

[8] Siehe Rundbrief «100 Jahre Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft?»
 https://wtg-99.com/documents/Rundbrief_31.pdf, Seite 4/5.

[9] Zitiert nach E. Zeylmans: «Willem Zeylmans van Emmichoven, ein Pionier der Anthroposophie», S. 115f.

[10] GA 259, S. 79.

[11] GA 259, S. 377.

[12] GA 224, 1992, S. 50.

[13] GA 54, 1983, S. 192f. und GA 265, 1987, S. 122.

Aufarbeitung Impf-Empfehlung

Am Dienstag den 14. Juni 2022 findet am Goetheanum zum Thema «Impf-Empfehlung» der Medizinischen Sektion  eine offenen Forum statt:

«Wo liegt die Grenze zwischen Aufklärung, die zu einer individuellen Urteilsbildung beiträgt, und institutioneller Empfehlung, die schnell als ‹ex cathedra› empfunden wird?»

Das Forum ist eine Initiative des Zweiges am Goetheanum, Uhrzeit und Ort: ab 20 Uhr im Terrassensaal des Goetheanum.

Beim Gespräch anwesend sein werden als Vertreter der veranstaltenden Zweige und des Vorstands am Goetheanum: Matthias Girke, Andreas Heertsch, Ueli Hurter, Georg Soldner, Ronald Templeton und Justus Wittich

Anmerkungen zur Vorbereitung

Ob die Verlautbarungen der medizinischen Sektion als Impfempfehlungen verstanden wurden oder nicht, mag dahin gestellt sein. Tatsache ist, dass die offizielle Haltung schon zu der sogenannten Pandemie den Narrativen des Mainstream folgte: Weder wurde das Virus als Krankheitserreger überhaupt noch die allgemein geglaubten Wege der Ansteckung durch physische Übertragung der Viren infrage gestellt, obwohl es schon auf naturwissenschaftlicher Ebene an entsprechenden Nachweisen mangelte. Auf geisteswissenschaftlicher Ebene – sofern diese überhaupt in Betracht gezogen wurde – haben die einschlägigen und eindeutigen Aussagen Rudolf Steiners keine Berücksichtigung gefunden. Rudolf Steiner:

«Der Regen kommt, wenn die Frösche quaken …

Derjenige, der behauptet, dass von den kleinen Lebewesen die Krankheiten kommen, der zum Beispiel sagt: die Grippe kommt von dem Grippebazillus und so weiter, der ist natürlich geradeso gescheit, als wenn einer sagt, der Regen kommt von den Fröschen, die quaken. Natürlich, wenn der Regen kommt, quaken die Frösche, weil sie es spüren, weil sie ja in dem Wasser sind, das angeregt ist durch dasjenige, was den Regen bewirkt. Aber die Frösche bringen nicht den Regen. Ebenso bringen die Bazillen nicht die Grippe; aber sie sind da, wo die Grippe ist, geradeso wie die Frösche auf eine unerklärliche Weise hervorkommen. wenn der Regen kommt». (Auszug, wesentlich ausführlicher in Rundbrief 28 oder https://wtg-99.com/rudolf-steiner-zur-ansteckung/).»

Diese Widersprüche gegenüber den eigenen Ansichten wurden zu keiner Zeit thematisiert! Somit hat man sich seitens der Med. Sektion, wenn man Rudolf Steiners Aussagen (noch?) ernst nimmt, in dem «modernen Aberglauben» bewegt, «dass die Bazillen und Bakterien in den Menschen einziehen und ausziehen und die Krankheiten bewirken.»  Anstatt diese Widersprüche zu den eigenen Aussagen aufzuklären, wurde die Tatsache, das sich Rudolf Steiner gegen Pocken impfen lies, so dargestellt, als habe er dies als wirklich sinnvoll angesehen und sich aus innerer Überzeugung von einem gesundheitlichen Nutzen impfen lassen. Es wurde einfach unterschlagen, dass damals in Deutschland eine gesetzliche Impflicht bestand, der sich Rudolf Steiner kaum entziehen konnte. So kann der Eindruck entstehen, dass man ihn im Grunde instrumentalisierte, um die eigene Haltung zu unterstützen. War Rudolf Steiner ein Impfgegner? https://wtg-99.com/war-rudolf-steiner-ein-impfgegner/
Generell fällt auf, dass gerade in den medizinischen und naturwissenschaftlichen Fragen um  Corona und die Impfung von einem freien Geistesleben keine Rede sein konnte, da andere Ansichten gar nicht erst in Erwägung gezogen und deren Vertreter – darunter auch Ärzte, die zu anderen Schlussfolgerungen als die Sektion-Leitung gekommen waren – ausgegrenzt wurden, nicht zu Wort kamen oder gar aus Verschwörungstheoretiker diskreditiert wurden.

Der Vorwurf gegenüber Thomas Mayer, das von ihm veröffentlichte Buch „Corona-Impfen aus geisteswissenschaftlicher Sicht“ sei dogmatisch, unwissenschaftlich und unseriös war eine regelrechte Projektion und betraf die Rezensenten selber: Die Kritik war ausschliesslich persönlich, zum Teil falsch (man hatte das Buch gar nicht gründlich studiert) und es wurde nicht einmal der Versuch unternommen, sachlich irgendetwas zu wiederlegen. Von einem Absolutheitsanspruch konnte man nur in Bezug auf die Beurteilung der Rezensenten (zu denen auch die Leiter der Medizinischen Sektion gehörten) sprechen – Thomas Mayer hat wohl an keiner Stelle seines Buches die dort wiedergegeben Erfahrungen und Wahrnehmungen als absolut wahr und unbezweifelbar bezeichnet. Wenn man sich vergegenwärtigt, was Rudolf Steiner selber zu den Wirkungen der Pockenimpfungen sagte, kann deutlich werden, dass es keineswegs angemessen ist, die in dem Buch geschilderten Erfahrungen a priori als abwegig zu bezeichnen:

«Es (die Pockenimpfung) schadet nur denjenigen, die mit vorzugsweise materialistischen Gedanken heranwachsen. Da wird das Impfen zu einer Art ahrimanischer Kraft; der Mensch kann sich nicht mehr erheben aus einem gewissen materialistischen Fühlen. Und das ist doch eigentlich das Bedenkliche an der Pockenimpfung, daß die Menschen geradezu mit einem Phantom durchkleidet werden. Der Mensch hat ein Phantom, das ihn verhindert, die seelischen Entitäten so weit loszukriegen vom physischen Organismus wie im normalen Bewußtsein. Er wird konstitutionell materialistisch, er kann sich nicht mehr erheben zum Geistigen. Das ist das Bedenkliche bei der Impfung. Natürlich handelt es sich darum, daß da die Statistik immer ins Feld geführt wird. Es ist die Frage, ob eben gerade in diesen Dingen auf die Statistik so viel Wert gelegt werden muß.» 

Und ist es nicht so, dass inzwischen versucht wird, die Impfempfehlungen mit fragwürdigen Statistiken zu rechtfertigen?

Bleibt die Frage, ob nun das Buch von Thomas Mayer oder die grundsätzliche Haltung der offiziellen Anthroposophischen Medizin mehr Schaden angerichtet hat – für die Anthroposophie – vor allem aber für die betroffenen Menschen, die sich im Vertrauen auf die offiziellen Aussagen, die auch von anderen Institutionen (Weleda, Bund der Waldorfschulen , Demeter u.a.) übernommen wurden, haben impfen lassen. Das ist nicht nur eine medizinisch-naturwissenschaftliche – sondern insbesondere eine moralische Frage.

Inzwischen mehren sich die Hinweise auf Impfschäden und die dramatische Untererfassung dieser Nebenwirkungen kann kaum infrage gestellt werden. Aber auch weiterhin wird die Impfung empfohlen und die unhaltbaren und unwahren Aussagen zu Rudolf Steiners Haltung wurden nicht zurückgenommen:

https://www.mynewsdesk.com/de/goetheanum/pressreleases/stellung-der-anthroposophischen-medizin-zur-impfung-gegen-sars-cov-2-gesundheit-umfassend-staerken-3070644
https://www.gaed.de/corona/standortbestimmung
https://www.anthromedics.org/PRA-0971-DE
https://www.weleda.de/weleda/unsere-expertise/weleda-zu-covid-19
https://www.waldorfschule.de/ueber-uns/corona-faq/
https://www.demeter.de/aktuell/stellungnahme-corona

Auf die wesentlichen Aspekte wurde bereits im Frühjahr 2021 hingewiesen, die Aussagen in den Rundbriefen 28 und 29 sind auch weiterhin aktuell.

Weitere Informationen in Rundbrief 28 und 29.

Es ist höchste Zeit, dass umfassend Rechenschaft abgelegt, Verantwortung übernommen wird und Konsequenzen gezogen werden.

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