Was in der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft noch vorgeht

Umfrage zur Gesellschaftssituation

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Die in den zahlreichen Anträgen zur Generalversammlung 2023 zum Ausdruck gekommenen Veränderungswünsche innerhalb der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft haben zu den Mitgliederforen geführt, die seit Mai 2023 stattfinden. In verschiedenen Themengruppen, die sich initiativ gebildet haben, werden nun Lösungsvorschläge entwickelt – zum Teil gemeinsam mit Mitgliedern des Vorstandes (weitere Hinweise: z.B. AWW 12/23, AWW 11/23, AWW 10/23.). Ziel ist, bereits zur Generalversammlung 2024 erste, konkret umsetzbare Vorschläge der Mitgliedschaft zur Entscheidung vorzulegen. Auch wenn aktuell ca. 80 – 100 Mitglieder vor Ort und online beteiligt sind, ist das jedoch nur ein kleiner Teil der Gesellschaft, der an diesen Fragen aktiv arbeitet.

  • Einerseits stellt sich die Frage, ob die in den Themengruppen erarbeiteten Lösungsvorschläge von einer genügend grossen Anzahl Mitglieder getragen werden.
  • Andererseits teilte sich z.B. eine Themengruppe, da sich die unterschiedlichen Willensrichtungen nicht vereinbaren liessen.

Wie aber denken die bislang nicht aktiv beteiligten Mitglieder über diese Themen? Aus dieser Fragestellung ist die Initiative zu dieser Umfrage entstanden und es werden hiermit einige ausgewählte Fragen vorlegt. Eine entsprechend breite Beteiligung vorausgesetzt, könnte durch die Antworten für die aktiv Beteiligten eine gewisse Orientierung entstehen, inwieweit in die richtige Richtung gearbeitet wird oder Anpassungen sinnvoll und notwendig sind.

Über die Absicht und den Inhalt dieser Umfrage wurden bereits am 2. Dezember 2023 die Mitglieder der «Lenkungsgruppe» der Mitgliederforen informiert – und damit auch der Vorstand. So wäre ein gemeinsames Vorgehen denkbar gewesen. Es bleibt nun zu hoffen, dass diese Umfrage auch seitens der Leitung als sinnvolles Hilfsmittel angesehen und unterstützt werden kann, indem z.B. die Umfrage über den Verteiler von «Anthroposophie weltweit» bekannt gemacht wird. So könnten möglichst viele Mitglieder erreicht und beteiligt werden.

In jedem Fall wird sich aus den Ergebnissen ein Stimmungsbild ergeben. Es handelt sich bei dieser Umfrage nicht um eine Unterschriftensammlung und es werden lediglich Fragen grundsätzlicher Art gestellt. Die konkrete zukünftige Gesellschaftsgestaltung kann und sollte sich aus den Prozessen ergeben, wie sie zum Beispiel in den Mitgliederforen bereits begonnen haben und von der Sozialwissenschaftlichen Sektion initiiert wurden.

Die Idee zu dieser Umfrage ist entstanden im Zusammenhang mit der «Initiative zur Bildung eines Mitgliederorgans», welche sich themengruppenübergreifend aus den Mitgliederforen und der «Initiative für Mitverantwortung» gebildet hat.

Eine breite Beteiligung aus der Mitgliedschaft an dieser Umfrage ist wünschenswert und notwendig. Auch die Beteiligung an den Gestaltungsprozessen ist von Bedeutung, denn wirklich zukunftstragende Neugestaltungen werden nur möglich sein, wenn diese von einer genügend grossen Anzahl von Mitgliedern getragen werden.

Über die Ergebnisse wird in «Was in unserer Gesellschaft noch vorgeht» und voraussichtlich in «Ein Nachrichtenblatt», «Anthroposophie weltweit» und auf der Webseite Umfrageergebnisse berichtet werden.

Wichtiger Hinweis

Am Ende der Umfrage bitten wir Sie um einige persönliche Angaben. Insbesondere möchten wir gerne wissen, in welchem Land Sie leben und ob Sie Mitglied der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft sind oder waren. Ihre Email-Adresse ist notwendig, damit sichergestellt werden kann, dass die Angaben realen Menschen stammen sind und es sich nicht um Spam handelt. Sie erhalten nach Übermittlung der Angaben ein Email mit einem Link zur Bestätigung. Diese (wenigen) persönlichen Angaben werden nicht weitergegeben.

Der Zeitbedarf für die Umfrage liegt nach bisherigen Erfahrungen aus dem Probebetrieb bei ca. 30 Minuten, je nach Intensität der Beschäftigung mit den Fragen kann der Zeitbedarf auch kürzer oder länger sein.

Alle Auswertungen aus dieser Umfrage werden nur anonymisiert wiedergegeben.

Dornach, 8. Januar 2024, Thomas Heck und Eva Lohmann-Heck

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