Was in der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft noch vorgeht

Wer geht in die Genderfalle?

Über die gefährdete Zukunft der Waldorfpädagogik

Vorbemerkung zu einem Artikel von Christian Breme, der hier herunter geladen werden kann.
(Weitere Hinweise zu Artikeln und auch Videos zu diesem wichtigen Thema sind weiter unten aufgeführt.)

Zu den neueren Entwicklungen und Phänomenen, welche in den vergangenen Jahren immer weiter in die Öffentlichkeit getreten sind, gehören das «Gendern» und die Thematik der Transidentität. Weniger bekannt dürfte sein, dass das Phänomen der transidenten Kinder schon seit längerem zu beobachten ist. Von Transidentität wird gesprochen, wenn die physische mit der erlebten Geschlechtszugehörigkeit nicht übereinstimmen.

Durch diese Entwicklungen steht nicht mehr der Mensch und die Individualität, sondern die geschlechtliche Zugehörigkeit immer mehr im Vordergrund.

Es mag ist noch relativ einfach ein, sich den Begleiterscheinungen dieser Entwicklungen zu entziehen. der «woken» Gender-Anreden und -Sternchen zu entziehen und auch weiterhin die Menschen als Individuen anzusprechen. Existenziell ist es jedoch für diejenigenNicht so einfach können sich diejenigen entziehen, die eine Transidentität selbst erleben. Dies gilt in besonderem Masse für Kinder und Heranwachsende, die in einem sehr viel grösseren Ausmass als Erwachsene mit einer solchen Problematik überfordert und in ihrer Entwicklung gefährdet sind.

Deutlich sind die Entwicklungstendenzen, welche den Menschen auf die physische und/oder geschlechtliche Existenz reduzieren bzw. diese überbetonen wollen – auf vielen Gebieten – und die Bemühungen, dies möglichst früh zu verankern, wie sie auch in den von der WHO herausgegeben neuen Richtlinien zur Sexualaufklärung[1] ersichtlich sind. Was aber ist damit intendiert und welche Folgen können sich ergeben?

Würde es nicht zur Aufgabe der Anthroposophie und vor allem der Waldorfpädagogik gehören, dafür ein verstärktes Bewusstsein zu entwickeln und anstelle einer Frühsexualisierung Vorsachub zu leisten, diesem Trend heilsame und kindgemässe Entwicklungsimpulse entgegenzusetzen? Tatsächlich aber muss der Eindruck entstehen, dass man seitens der institutionalisierten Anthroposophie und Waldorfpädagogik diesen fragwürdigen und wesensfremden Entwicklungen folgen und sie gar in die eigene Pädagogik übernehmen will.

Vor dem Hintergrund der drastisch zunehmenden Vermaterialisierungstendenzen des naturwissenschaftlichen und allgemeinen Welt- und Menschbildes, in welchem der Mensch dem Tier gleichgestellt wird, kann es zu denken geben, dass bereits 1972 mit der Definition des Begriffes «Sexuelle Gesundheit»[2] durch die WHO quasi der Grundstein dieser Entwicklung gelegt wurde. Seit 2010 existierten die«World Association for Sexual Health»[3] und weitere regionale Organisationen.[4] Auf der Internetseite des «WHO Kollaborationszentrums für sexuelle und reproduktive Gesundheit»[5] finden sich dann auch die bereits erwähnten «Standards für Sexualaufklärung» in zahlreichen Sprachen – mit Hinweisen, wie bereits ab dem Alter von 0-4 Jahren die Kinder vorbereitet werden sollen (siehe Seite 42f).

Thomas Heck

Zum Rundbrief

Sturm und Drang im Würgegriff der Medien
Die Leiden der jungen Generation am eigenen Geschlecht
Beiträge und Videos von Dr. Alexander Korte zum Thema Transidentität und Transsexualität

  1. https://www.bzga-whocc.de/fileadmin/user_upload/BZgA_Standards_German.pdf
  2. https://de.wikipedia.org/wiki/Sexuelle_Gesundheit
  3. https://en.wikipedia.org/wiki/World_Association_for_Sexual_Health
  4. https://europeansexology.com/
  5. https://www.bzga-whocc.de/publikationen/standards-fuer-sexualaufklaerung/
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