Was in der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft noch vorgeht

Antrag «Haus der Künste»

ANTRAG an die Generalversammlung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft in Dornach/Schweiz Ende April 2024

Unterzeichnende Mitglieder der AAG engagieren sich für das Projekt «Haus der Künste» und bitten den Vorstand, sich bei der Gemeinde Dornach für den Erhalt des entsprechenden Gestaltungsplans in Sichtweite des Goetheanums einzusetzen und damit der Initiativgruppe die Ausarbeitung dieses Bauvorhabens auf dem Grundstück «Henzimatte» zu ermoglichen.

Begründung:

Seit Jahren herrscht am Goetheanum ein Raummangel für künstlerische Betatigungen, insbesondere bei den grossen Tagungen. Auf dem Baugrundstück «Henzimatte» (Parz. Dornach 866, Rudolf Steiner-Weg 12) der Anthroposophischen Gesellschaft gabe es eine letzte Moglichkeit, ausserhalb des unmittelbaren Goetheanum-Gelandes solch einen für das Kulturleben wichtigen Bau zu errichten. Er wurde vom Architekten Walter Keller geplant und ursprünglich für ein Eurythmeum vorgesehen. Dieses architektonische Konzept soll nun zu einem allgemeinen «Haus der Künste» erweitert werden, wo ausser Eurythmie auch dramatische, musikalische, plastische und malerische Künste praktiziert werden konnten. Da es im Goetheanum für ‘kleine’ anthroposophische Initiativen aus dem Umfeld kaum noch moglich ist, einen Raum zu erhalten, mochte das «Haus der Künste» weitere Raume für künstlerische Fortbildung und Gruppenarbeit zur Verfügung stellen. Diese Begegnung in kleinerem Rahmen ist ansonsten ausserhalb des Goetheanums in der Wohnzone so nicht mehr moglich. Der entsprechende Gestaltungsplan ist jedoch im neuen Zonenplanentwurf der Gemeinde Dornach fallengelassen worden. Dies geschieht ohne Notwendigkeit und ohne Alternative. Deshalb hier die Bitte an den Vorstand, sich bei der Gemeinde Dornach für den Erhalt dieses Gestaltungsplanes einzusetzen, um einen solchen Bau mit Perspektive einer «Akademie» zu ermoglichen.

Das Baurecht für dieses besondere Grundstück wurde von Mitgliedern mit sehr viel Engagement – und auch sehr viel Geld – bis vor das Bundesgericht erkampft. Ein ersatzloser Verlust kann nicht im Sinne des Mitgliederwillens und des anthroposophischen Kunst-Impulses liegen. Deshalb die Bitte, diese Option zu erhalten. Die Antragsteller werden diesfalls einen Tragerverein gründen, der die notwendigen Finanzierungsmittel akquirieren und die Bautragerschaft übernehmen konnte. Die Mitunterzeichner unterstützen dieses Vorhaben und sehen in der Realisierung eine grosse Chance und Notwendigkeit.

Antragsteller:

Gottfried Caspar, Clemens Engel, John Ermel, Gotthard Killian

Mitunterzeichner:

Dietrich von Bonin, Marian von Bonin, Sara Bres, Christiane Gerges, Johannes Greiner, Andrea Hitsch, Christian Hitsch, Herbert Holliger, Karin Knausenberger, Walter Kugler, Elsbeth Lindenmaier, Felix Lindenmaier, Beate Marston, Daniel Marston, Walther Mattheus, Bettina Müller, Christina Nidecker, Jean Nidecker, Aileen Niessen, Astrid Oelssner, Ulrich Oelssner, Joachim Pfeffinger, Christiane Ronge, Gerd-Mari Savin-Nordstrom, Michael Solch, Gerti Staffend, Elisabeth Viersen, Ursula Zimmermann, Dolf Zinsstag

Translate »