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Aus dem Editorial
Es gehört zu den Aufgaben unserer Zeit, der 5. nachatlantischen Kulturepoche, von dem Wirken geistiger Wesen in uns selber und in unserem näheren und weiteren Umkreis nicht nur zu wissen, sondern auch zu erkennen, zu bemerken und zu unterscheiden, wie und wo sie wirken. Gewiss, dies zuallererst in uns selber, aber doch auch in unserem näheren und weiteren Umfeld. Denn das Weltgeschehen müsste vollkommen unverständlich bleiben, wenn das Wirken der retardierenden Kräfte der Widersacher unberücksichtigt bliebe. Sie können ihre Absichten nur durch Menschen realisieren, ohne dass es diesen bewusst wird: «Die tiefer liegenden geistigen Impulse, die aus der übersinnlichen Welt heraus in das Wollen und Handeln sich ergießen, und die das menschliche soziale Zusammenleben gestalten, bleiben diesem [gewöhnlichen] Bewußtsein unbekannt. Der Mensch kann in dem Glauben leben, ein bestimmter Beweggrund führe ihn zu einer Handlung; in Wahrheit ist dieser Beweggrund nur die bewusste Maske für einen unbewusst bleibenden.» So kann auch das wesenhafte Böse wirken – welches allerdings durch den herrschenden Materialismus geleugnet wird. Dieses zu erkennen und einen angemessenen Umgang damit zu finden, gehört zu den zentralen Aufgaben unserer Zeit, um die weitere Menschheitsentwicklung zu ermöglichen, damit das Entwicklungsziel der Erde erreicht werden kann.
Dieser Rundbrief enthält die schriftliche Fassung eines Vortrages, der von Günther Zwahlen (1930 - 2016) über das Wirken der Asuras im Jahr 1998 im Paracelsus-Zweig in Basel gehalten wurde. Dieses Thema ist aktuell insbesondere im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der Epstein-Dokumente wesentlich, da nun menschliches Handeln offenbar wird, welches in seiner Dimension der Abgründigkeit kaum fassbar ist. Dies müsste unverständlich bleiben, wenn man das Wirken eines wesenhaften Bösen durch Menschen auch weiterhin ignorieren bzw. leugnen wollte. Man sei sich aber darüber im Klaren, dass es sich bei dem, was aktuell offenbar wird, lediglich um die sprichwörtliche Spitze eines Eisberges handeln dürfte. Dem wird sich nun die Menschheit stellen und aus der herrschenden Apathie und Resignation gegenüber den bestehenden Herrschaftsstrukturen herauswinden müssen, vor allem aber aus dem Irrtum, man könne nichts tun.
Mit der erneuten Veröffentlichung soll ein Beitrag zum besseren Verständnis des Zeitgeschehens geleistet werden.
Mit herzlichen Grüssen Thomas Heck und Eva Lohmann-Heck |